Jugendreferentin Annika Huneke

Jugendreferentin

Annika Huneke

Mail: annika.hunekedontospamme@gowaway.posteo.de

 

 

Liebe Gemeinde,

Was glauben junge Menschen – was nicht? Wie wollen wir Glauben leben? Und warum eigentlich? Das sind Fragen denen ich gerne und am liebsten gemeinsam mit anderen auf den Grund gehe!

Aufgewachsen bin ich in Bad Oeynhausen (gar nicht weit von Bielefeld also) und war dort, erst als Teilnehmerin und später als Mitarbeiterin, in ganz verschiedenen kirchlichen Kinder- und Jugendprojekten aktiv.

Nach dem Abi zog es mich raus aus der Kleinstadt in die große, weite Welt. So verbrachte ich ein Jahr in einem kleinen Dorf in Kamerun (viel kleiner als mein Heimatstädtchen) und lebte, lernte und arbeitete in einer diakonischen Einrichtung für benachteiligte Menschen mit. Dort entdeckte ich, dass Kirche für mich Zuhause bedeutet. Dass der Glaube an Gott verbindet, auch wenn man aus ganz verschiedenen Kontexten oder gar Religionen kommt und einem zunächst alles fremd erscheint.

Mit dieser und vielen anderen Erfahrungen im Gepäck, reiste ich zurück nach Deutschland und begann im schwäbischen Ludwigsburg Soziale Arbeit und Diakoniewissenschaft zu studieren.

Doch es hielt mich nicht lange in Deutschland- ich studierte ein Semester in Botswana, besuchte Freunde in einer südafrikanischen Kirche, nahm an einer Jugendkonferenz in Indonesien teil und schrieb eine Bachelorarbeit in einem Projekt in China.

 

Anschließend arbeitete ich bei der VEM (Vereinte Evangelische Mission) in der internationalen Jugendarbeit und durfte weiter viele Länder und Kirchen kennenlernen und mit jungen Menschen aus aller Welt Projekte zu verschiedenen Themen verwirklichen (z.B. zu Rassismus und Vorurteilen, Weltverantwortung oder auch internationale Jugendleiter*innenschulungen). Parallel dazu begann ich ein Masterstudium in „Erziehungswissenschaften“ in Bielefeld das ich demnächst (hoffentlich ;)) abschließen werde.

Mit der ganzen Reiserei und den vielen Ortswechseln wurde für mich der Bibelvers „Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen“ (Mt 25,35) immer wieder aufs Neue spürbar und wirklich.

Jetzt freue ich mich sehr darauf, die Nachbarschaft 01 kennenzulernen, bei euch anzukommen und mitzumischen, spannende Aktionen und kleine Abenteuer mit euch zu erleben und gemeinsam mit jungen Menschen einen Ort zu gestalten, an dem man Gott begegnen kann und an dem sich alle aufgenommen und zuhause fühlen können.

 

Ich freue mich auf euch, bis dann,

Annika