Gehen wir nun weiter zu den beiden anderen Objekte im Altarraum:
Der Taufstein
entstand nach dem Wiederaufbau und trägt die Umschrift: Ein HERR - EIN GLAUBE - EINE TAUFE Der Kelch ist das älteste erhaltene Wertstück der Altstädter Nicolaikirche und wurde ca. zweiten Hälfte des 14. JH. als Geschenk überreicht. Die Stifterin Haseke von dem Wolde war Hofdame bei der Witwe Margarethe, der Frau des Grafen Otto IV. von Ravensberg.
Das Rosenfenster von Karl Muggly
Von der südlichen Chorwand her erleuchtet die herrliche Glaskomposition von Karl Muggly, einem langjährigen Lehrer an der Bielefelder Werkkunstschule. Ihr buntes Lichtspiel wandert dabei - je nach Jahreszeit - von der gegenüberliegenden Wand (im Frühjahr) bis direkt vor den Altar (im Hochsommer). Das nebenstehende Foto wurde uns freundlicherweise vom Enkel des Künsters, Herrn Prof. Dr. Hardo Bruhns, zur Verfügung gestellt.
Die Kanzel
trat an die Stelle der ehemaligen Kanzel nach dem Wiederaufbau. Die Schnitzereien sind dabei noch wesentlich jüngeren Datums und wurden erst 1989 von dem Künstler und Diakon Werner Pöschel angefertigt.
Der 'Vorhang' heißt übrigens Antependium (lat.: das Davorgehängte). Ein entsprechend größeres hängt vor dem Altar. Beide stehen symbolisch für eine bestimmte Kirchenzeit und werden ausgewechslt.