Altarraum

Der Antwerpener Schnitzaltar

Im Sommer 2006 wurde das Geheimnis über das Entstehungsdatum des Altares gelüftet: Weitere Informationen finden sie im anhängenden Artikel:
Zeitangabe auf einer Schnitzfigur unseres Altars entdeckt ... Fotos und Artikel

Gehen wir nun weiter zu den beiden anderen Objekte im Altarraum:



Der Taufstein

entstand nach dem Wiederaufbau und trägt die Umschrift:
Ein HERR - EIN GLAUBE - EINE TAUFE
Der Kelch ist das älteste erhaltene Wertstück der Altstädter Nicolaikirche und wurde ca. zweiten Hälfte des 14. JH. als Geschenk überreicht. Die Stifterin Haseke von dem Wolde war Hofdame bei der Witwe Margarethe, der Frau des Grafen Otto IV. von Ravensberg.



Das Rosenfenster von Karl Muggly

Von der südlichen Chorwand her erleuchtet die herrliche Glaskomposition von Karl Muggly, einem langjährigen Lehrer an der Bielefelder Werkkunstschule.
Ihr buntes Lichtspiel wandert dabei - je nach Jahreszeit - von der gegenüberliegenden Wand (im Frühjahr) bis direkt vor den Altar (im Hochsommer).
Das nebenstehende Foto wurde uns freundlicherweise vom Enkel des Künsters, Herrn Prof. Dr. Hardo Bruhns, zur Verfügung gestellt.



Die Kanzel

trat an die Stelle der ehemaligen Kanzel nach dem Wiederaufbau. Die Schnitzereien sind dabei noch wesentlich jüngeren Datums und wurden erst 1989 von dem Künstler und Diakon Werner Pöschel angefertigt.

Der 'Vorhang' heißt übrigens Antependium (lat.: das Davorgehängte).
Ein entsprechend größeres hängt vor dem Altar. Beide stehen symbolisch für eine bestimmte Kirchenzeit und werden ausgewechslt.

Wenden wir uns nun den Orgeln der Nicolaikirche zu:




Der Antwerpener Schnitzaltar