Klarstellung zur Pressemitteilung der NW-2014-1104

Unter der Überschrift „Lichterfest statt Laternenumzug“ kündigt die NW in ihrer Ausgabe
vom 4. November 32014 u.a. den Märchenhaften Laternenumzug an, ein Gemeinschaftsprojekt
von Kaufmannschaft Altstadt, Theater Bielefeld, Welthaus Bielefeld und der
StadtKirchenArbeit der Altstädter Nicolaikirchengemeinde.
Dieses Projekt wird in dieser Form seit 14 Jahren durchgeführt und erfreut sich ständig
wachsender Resonanz.
Im Artikel wird der Anschein erweckt, als würde die Ev. Altstädter Nicolaikirchengemeinde
sich mit ihrer StadtKirchenArbeit vom christlichen Brauchtum distanzieren oder gar
bewusst auf den christlichen Hintergrund des Martinstages verzichten. Das trifft in keiner
Weise zu.
Das Presbyterium stellt klar:
Aus Rücksicht auf die ebenfalls langjährige, bewährte Praxis der römisch-katholischen
Pfarrgemeinde Sankt Jodokus wird in der FORM des Laternenumzuges auf den
„klassischen Einsatz“ von Pferd, Reiter (St.Martin) und Rollenspiel (Mantelteilung
zugunsten des Bettlers) verzichtet, um deren Umzug am Martinstag nicht zu „stören“ oder
durch eine „Doppelung“ gar als eine Art „Konkurrenzveranstaltung“ wahrgenommen zu
werden. Dies ist bisher auch in der Öffentlichkeit genauso wahrgenommen worden. Dieses
Anliegen hat nichts mit einem christlichen Traditionsabbruch zutun hat und soll
keineswegs eine Distanzierung vom christlichen Brauchtum darstellen. Die
Berichterstattung stellt u.E. leider sehr missverständliche Zusammenhänge mit
antikirchlichen Diskussionen im parteipolitischen Raum her.
Wir unterstreichen ausdrücklich:
- Selbstverständlich wird auch in der Nicolaikirche auf die Martinslegende Bezug
genommen,
- selbstverständlich werden die bekannten Lieder dazu gesungen wie auch an den
verschiedenen Stationen des Umzuges.
- Außerdem führt die gemeindeeigene KiTa SONNENSTRAHL einen eigenen
„klassischen“ Martinsumzug rund um ihre KiTa an einem anderen Tag durch.
- Wie angekündigt wird die KOLLEKTE ganz bewusst - im Sinne des heiligen Martin -
zugunsten sehr armer Kinder in Guatemala verwendet.
gez. Ariane Schlüter,
Vorsitzende des Presbyteriums

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